Räubergeburtstag

Räubergeburtstag

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Ach, wie die Zeit vergeht. Sie rast! Der Große wurde vor ein paar Tagen fünf und das wurde natürlich auch gefeiert – mit einem Räubergeburtstag!

Die Einladungen

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Ja, ich geb’s zu: ich bin eine Bastel-Mama. Mag es mein Job mitbringen, aber ob mit den Kindern malen und zeichnen, kleben, basteln und tüfteln: ich mach das einfach gerne und hab Spaß dabei. Allerdings haben wir hier tatsächlich nicht so viel Bastelzeug da, bis auf ein paar Bögen buntes Papier, Kleber und natürlich viele Farben in flüssiger oder fester Form. Daher benutze ich auch gern Alltagsgegenstände oder auch mal Reste, so auch bei unseren Einladungen. Jeden Tag flattert hier so viel buntes gedrucktes rein, das sich auch aufheben und weiterverarbeiten lässt. Also ran an die Scheren und einfach farbige Flächen aus Magazinen, Werbeprospekten und Pappkartons ausgeschnitten. Da wir ja zu einem Räubergeburtstag einladen wollten, entstanden hier Kreise, Räuberhüte und lustige Bärte. Diese konnte der Große dann auf farbiges Papier aufkleben und er griff dann noch selbst zum Stift und malte ein paar Augen, Arme und Beine auf. Fertig waren unsere einzigartigen Einladungen. Mit buntem Garn verschnürt und kleinen Labels mit den Namen des jeweils eingeladenen Kindes konnten unser Geburtstagskind sie dann seinen Freunden überreichen.

Der Kuchen

Zu jedem Geburtstag gehört natürlich auch ein Kuchen. Ich backe zwar gern, aber eine tolle Backfee bin ich jetzt nicht. Also gab es einen einfachen Marmorkuchen mit Kirschfüllung und passend zum Räuberthema noch etwas Finger Food: Muffins und Obstspieße!

Die Schatzsuche

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Nach Kuchen, Muffins und Obst hatten die Kinder etwas Zeit die Geschenke auszupacken und das Kinderzimmer zu erkunden. Währenddessen konnten wir die Schatzsuche vorzubereiten. Sie führte das Geburtstagskind und seine Gäste durch das ganze Haus und sogar tief in den dunklen Keller, einmal drumherum und in den Garten. Kleine Rätsel mussten gelöst werden, um Schlüssel und Schatzkarte zu finden, die sie schließlich zur Schatztruhe führte. Die reiche Beute (ein paar kleine Süßigkeiten, eine Tröte und ein kleines Fernrohr, ähnlich einem Kaleidoskope, ich habe gerade keine Ahnung, wie das wirklich heißt…) wurde anschließend unter allen Räubern und Rabauken aufgeteilt und nach etwas Spiel im Hof, gingen alle wieder nach oben. Die Schatzsuche kam bei allen sehr gut an, es war toll zu beobachten wie die Kinder zusammen die Rätsel lösten und sich ganz eifrig gemeinsam auf die Suche machten.

Etwas Bastelei

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Wieder in der Wohnung angekommen, warteten nun kleine Schatzkisten auf die Kinder und sie machten Sie so gleich daran, diese bunt zu bemalen und zu bekleben. Wir waren tatsächlich auch etwas erstaunt, wie gut diese kleine kreative Auszeit genutzt wurde und alle beschäftigt waren.

Die Spiele

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Anschließend schlugen wir vor die Zeit bis zum Abendbrot noch für einige Spiele zu nutzen. Auserwählt wurden die Klassiker Topf Schlagen und Dosen werfen  – entsprechend laut, wild und räuberisch wurde es (zum Glück hatten wir die WG unter uns schon vorgewarnt…).

Das Räuberabendessen

Pünktlich zur Abendbrotzeit saßen dann hungrige Kinder am Tisch und warteten auf ihr Essen. Bunte Spieße und selbstgebackenes Brote wurden verschlungen und wir ließen den Räubergeburtstag dann ruhig und zufrieden ausklingen.

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