Unser neues Zuhause in der Stadt

Unser neues Zuhause in der Stadt

Im Mai letztens Jahres stellte ich noch die Frage: Stadt, Land, Stadtrand – wo wollen wir leben? Beschäftige mich aber auch mit dem WIE wir leben wollen und war zwischendurch ziemlich ratlos, wie wir denn den passenden Platz zum Leben, unser neues Zuhause finden sollten.

Und nun?

Wir sind inzwischen  tatsächlich ein paar ziemlich große Schritte weiter: wir haben ein Haus gefunden und auch gekauft. YEAH. Der Weg dahin war aber steinig und nervenaufreibend.

Unsere Suche

13 Monate, unzählige Anzeigen, 8 Objekte, einmal Land, 6 mal Stadtrand, zweimal Stadt, zwei Interessensbekundungen, ein gutes Bauchgefühl. Und ganz viel Warten.

Wir haben uns Bruchbuden angesehen, hatte seltsame Massenbesichtigungen und sehr desinteressierte Makler. Oft wurden wir schon vor einer möglichen Besichtigung nach Einkünftsnachweisen und anderen sensiblen Daten gefragt (da haben wir dann dankend abgelehnt). Ich war tatsächlich irgendwann so weit das ganze aufzugeben. Ich war genervt und hatte nicht das Gefühl in der Suche wirklich voran gekommen zu sein. Jede Info-Mail der gängigen Immobilienportale wurde dennoch neugierig geöffnet und hinterließ nicht selten nur eines: Enttäuschung.

Gleichzeitig wuchs der Druck: die Sanierungswelle in der Stadt macht auch nicht vor unseren aktuellen Wohnung halt. Unser Hauseigentümer – ganz klischeehaft ein Investmentbanker – war und  ist noch immer wenig gesprächsbereit. Leipzig, hypzig.

Das Finden

Und dann war dann tatsächlich noch diese eine Objekt. Wir hatten es besichtigt, obwohl es etwas überm Budget war. Nach der Besichtigung  – mit einem wirklich kompetenten und sehr angenehmen Makler  – stand ich im Garten und wusste: das könnte es sein. Hier möchte ich leben. Dieses Haus möchte ich wieder mit Leben füllen. Das soll unser neues Zuhause werden!

Neuer Anfang

Und nun liegt noch einige Arbeit vor uns: Heizung, Sanitär, und Strom. Wände raus und neue Wände rein. Neue Küche planen und Dach ausbauen. Aber nicht nur das beschäftig uns. Wir werden auch das Stadtviertel wechseln. So fragen wir uns jetzt: Wie werden die Kinder auf diese Verändungen reagieren?Unsere kurzen Wege in der Stadt werden erstmal wieder länger. Unser Dorf ist dann nicht mehr so schnell erreichbar. Der Abschied wird schmerzen. Aber wir wissen ja: “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”

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